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Samstag, 1. September 2018, 20 Uhr

Georges Bizet

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Georges Bizet
Carmen – ein Welterfolg, bezahlt mit einem kurzen und leidvollen Leben
Eine Klang-Chronik
 
‹Carmen› von Georges Bizet gilt als die spanische Oper schlechthin – und dies, obschon der Komponist fast sein ganzes Leben in Paris verbracht hat und nie in Spanien war.
 
Bizet hat den überwältigenden Erfolg seiner Oper nicht mehr erlebt – er starb mit nur 36 Jahren. Er gilt in der Musikgeschichte als ein ‹Ein-Werk-Komponist›, wobei er als wichtiger Musiker seiner Zeit und damit als Schöpfer eines bemerkenswerten Gesamtwerks jahrzehntelang völlig unterschätzt blieb.
 
Die Uraufführung der ‹Carmen› fand am 3. März 1875 in der Pariser Opéra-Comique statt und wurde mit Kälte, Gleichgültigkeit, ja Feindseligkeit quittiert. Dass der frühe Tod Bizets mit diesem Misserfolg in den Zusammenhang gebracht wird, passt in das Klischee der damaligen Geschichtsschreiber, erwiesen ist es aber nicht.
 
Schon immer haben grosse Violinvirtuosen (Sarasate, Hubay u.a.) die zündenden Bizet-Melodien als Anlass genommen, darüber zu fantasieren und ihre geigerische Akrobatik zu demonstrieren. In unserer Klangchronik – als Auftakt zum Carmen-Stummfilm am
15. September gedacht – wird die hochtalentierte Violonistin Noëlle Grüebler die bekannte ‹Carmen-Paraphrase› von Franz Waxman beisteuern.
 
 
Samstag, 1. September 2018, 20 Uhr
 
Armin Brunner
Konzept / Text / Gestaltung
 
Noëlle Grüebler, Violine
Andrea Wiesli, Klavier
 
Graziella Rossi, Erzählerin
Helmut Vogel, Chronist
 
Abendkasse / Bar
ab 19 Uhr
 
Eintritt
Fr. 35.– / 30.– AHV, Schüler
 
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF
 
Mit Förderung des
MIGROS kulturprozent

Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr

Carmen

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Carmen
Stummfilm von 1918 mit Live-Orchester
 
Georges Bizets ‹Carmen› – ein Glücksfall der Operngeschichte! und Ernst Lubitschs Carmen-Verfilmung von 1918 – ein Glücksfall der Stummfilm-Ära!
 
Es war eine aufgewühlte und finstere Zeit, als Ernst Lubitsch seinen Stummfilm CARMEN in den Filmateliers von Berlin-Tempelhof drehte. Davon spürt man allerdings nichts in Lubitschs genialer Verfilmung von Prosper Mérimées Novelle. Die historische Wirklichkeit jener Jahre wurde ganz einfach ignoriert.
 
Bei der Neuvertonung des Stummfilms ‹Carmen› lehnt sich Armin Brunner bewusst an die Filmmusiktechnik der 20er-Jahre an, in dem er mit Musik verschiedenster Herkunft den stummen Film ‹tapeziert›, dh. mit dem Orchester vor der Leinwand das filmische Gesche­hen entweder musikalisch betont, oder auch ab und zu mit unerwarteten
Klängen augenzwinkernd parodiert.
 
Christof Escher widmet sich nebst seiner internationalen Tätigkeit als
Konzert- und Opern-Dirigent mit Leidenschaft der Live-Begleitung von Stummfilmen. Mit verschiedensten Orchestern hat er im In- und Ausland Filme wie ‹Alexander Nevsky›, ‹Metropolis›, ‹Panzerkreuzer Potemkin›, ‹Nosferatu›, ‹Carmen›, ‹Richard Wagner›, ‹Wilhelm Tell› u.v.a. aufgeführt.
 
 
Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr
 
Ernst Lubitsch, Regie
Pola Negri, Carmen
Harry Liedtke, Don José Navarro
 
Armin Brunner, Neuvertonung in alter Stummfilm-Manier mit Musik von Bizet, Debussy, Ravel, Tschaikowsky u.a
Kammermusik-Version
 
Christof Escher, Dirigent
Mitglieder des Sinfonia Ensembles
 
Anna Brunner, Violine
Kristina Brita Honegger, Violine
Muriel Schweizer, Viola
Cécile Grüebler, Violoncello
Natan Garcia, Kontrabass
Yulia Miloslavskaya, Klavier
Ken Fiebig, Schlaginstrumente
 
Abendkasse / Bar
ab 19 Uhr
Eintritt
Fr. 40.– / 35.– AHV, Schüler
 
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF
 
Mit Förderung des
MIGROS kulturprozent

22. September – 7. Oktober 2018

Rolf Tschudi

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Rolf Tschudi
out is in:
Kleine Zeitreise in Bildern und Objekten
 
Rolf Tschudi, ein Outsider Künstler aus Zürich. Als Ethnologe ist er mit
der Kunst in Berührung gekommen. Er sammelt, malt und collagiert, er nutzt verschiedene Materialien und baut ineinander, was noch nicht zu­sammengehört. So entstehen Bilder und Objekte, die Innen- und Aussenwelt miteinander verknüpfen.
 
Seine Arbeitsweise gleicht einer Improvisation. Suchen ist die Grundbewegung seines Schaffens. In den Bildern tauchen Menschen und Tiere auf, es sind Fantasiewelten, die uns manches erzählen. Seine Objekte zeigen die Spuren der Zeit. Gebrauchtes mit seiner verborgenen Geschichte wird zu verspielter Kunst; sinnlich erfahrbar öffnet sie eigene Räume. In seinen Arbeiten möchte Rolf Tschudi eine unbegrenzte Freiheit erreichen. Die Werke nehmen uns mit auf eine Reise, die immer wieder neu beginnt.
 
Lena Künzle, Master of Arts in Kultur­anthropologie und Soziologie, spricht einführende Worte zur Vernissage und führt ein kurzes Künstlergespräch. In ihrer Masterarbeit an der Universität Basel hat sie über Outsider Art geforscht.
 
 
22. September – 7. Oktober 2018
 
Vernissage
Samstag, 22. September, 15 – 18 Uhr
Einführung Lena Künzle, Master of Arts, 16 Uhr
 
Öffnungszeiten
Freitag, 16 – 20 Uhr
Samstag, 15 – 18 Uhr
Sonntag, 15 – 18 Uhr
 
Künstlerapéro
Sonntag, 30. Sept. 2018, 15 – 18 Uhr
 
Filmmatinée
‹Achtung: Art Brut!›
Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr
 
» Einladungskarte als PDF

Donnerstag, 27. Sept. 2018, 20 Uhr

Nina Simone

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Nina Simone
Hohepriesterin des Soul
Eine amerikanische Chronik
 
Nina Simone – das ist die Geschichte der Eunice Kathleen Waymon, geboren 1933 in North Carolina, die die erste schwarze Konzertpianistin des Landes werden wollte und das vermutlich wegen ihrer Hautfarbe nicht durfte, dann aber als ‹Hohepriesterin des Soul› um die Welt ging – unter dem Namen Nina Simone.
 
Es ist der Leidensweg einer Musikerin und Sängerin, die sich 1964 politisierte, nachdem in Alabama im Jahr zuvor vier Kinder bei einem rassistisch motivierten Sprengstoffanschlag auf eine Kirche gestorben waren.
 
Nina Simone singt Lieder, die Mitte der Sechziger niemand sang, schon gar nicht eine Frau. Lieder, die noch heute nicht im Radio gespielt werden: ‹Mississippi Goddam›. Aber auch Lieder, die den afroamerikanischen Stolz ansprechen wie ‹To Be Young, Gifted and Black›. Und sie tritt auf beim Protestmarsch in Selma, wo Martin Luther King spricht.

Christina Jaccard lässt die faszinierende Klangwelt dieser ‹Hohepriesterin des Soul› zusammen mit ihrer Band eindrücklich aufleben. Dazwischen schildern Graziella Rossi und Helmut Vogel Szenen aus dem dramatischen Leben der grossartigen Nina Simone.
 
 
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 20 Uhr
 
Armin Brunner
Konzept / Text / Gestaltung
 
Christina Jaccard, Gesang
Dave Ruosch, Piano
Thomas Reinecke, Bass
Steve Grant, Perkussion
 
Graziella Rossi, Sprecherin
Helmut Vogel, Sprecher
 
Abendkasse / Bar
ab 19 Uhr
 
Eintritt
Fr. 38.– / 35.– AHV, Schüler
 
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF

Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr

‹Achtung: Art Brut!›

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‹Achtung: Art Brut!›
Rotkäppchen und das Seelenkrokodil
Film-Matinée
 
Der Dokumentarfilm wurde 2017 für die Stern­stunde Kunst des Schweizer ­Fernsehens SRF produziert und wird im Kontext mit der Ausstellung von Rolf Tschudi gezeigt.
 
Regisseur This Lüscher beleuchtet die Geschichte der Art Brut, diskutiert die Kunstform mit Kunsttherapeuten, einer Kuratorin und einem Sammler von Art Brut. Feinfühlig begleitet er u.a. die
Art Brut / Outsider-KünstlerInnen Louisa Johanna Morgentau, Rolf Tschudi und Marco Güdel bei ihrem kreativen Schaffensprozess.
 
Nur wenige Ausstellungen überraschen und verblüffen die Besucher mehr als solche über ‹Art Brut› oder ‹Outsider Art›. Diese Kunst fasziniert und irritiert, sie boomt auf dem Kunstmarkt, auf der Documenta und an der Biennale. Doch ihre Künstler sind immer noch Outsider, in der Gesellschaft wie im Kunstbetrieb.
 
 
Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr
 
This Lüscher, Regie
Marcus Richmann, Drehbuch
 
Protagonisten
Louisa Johanna Morgentau, Rolf Tschudi, Elisa Daubner, Marco Güdel, Monika Jagfeld, Rolf Röthlisberger, Werner Jutzeler, Sophie Brunner, Heinz Lauener, Clemens Wild
 
Cafébar ab 10 Uhr
Film-Beginn 11 Uhr
 
Reservation
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
Eintritt frei
 
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12. – 28. Oktober 2018

‹Eigenwillig›

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125 Jahre Martin Stiftung Erlenbach
 
Eigenwillig
«es ist normal, anders zu sein»
 
Künstlerinnen und Künstler der Martin Stiftung zu Gast in der kulturschiene in Herrliberg-Feldmeilen
 
Kreativität kann nicht gelernt werden, sondern kommt aus dem Innern des Menschen.
 
Aus Anlass des 125-Jahre-Jubiläums hat die Martin Stiftung in Erlenbach verschiedenste Projekte initiiert, um die Teilhabe von Menschen mit einer Beeinträchtigung in der Gesellschaft zu fördern. Das Kunstprojekt «Eigenwillig» soll dazu anregen, einander ohne Vorbehalte zu begegnen.
 
Einige Kunstwerke entstanden in Zusammenarbeit mit lokalen Kunstschaffenden und BewohnerInnen der Martin Stiftung. Weitere Objekte wurden in den internen Ateliers und in einem eigens dafür eingerichteten Kunstatelier gestaltet.
 
Die ausgestellten Werke zeichnen sich durch ihre Ehrlichkeit, Vielseitigkeit, Direktheit und Ursprünglichkeit aus. An allen Ausstellungstagen sind einzelne KünstlerInnen anwesend. Sie zeigen und erklären ihre Werke.
 
 
Kontakt
Martin Stiftung, Erlenbach
Regi Binder, Tel. 043 277 43 64
 
Vernissage
Freitag, 12. Oktober 2018, 17 – 20 Uhr
17:30 Uhr Begrüssung
Jürg Hofer, Direktor Martin Stiftung
 
Öffnungszeiten
Samstag, 13. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr
Freitag, 19. Oktober 2018, 17 – 20 Uhr
Samstag, 20. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr
Sonntag, 21. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr *
Freitag, 26. Oktober 2018, 17 – 20 Uhr
Samstag, 27. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr
 
Finissage
Sonntag, 28. Oktober 2018, 15 – 18 Uhr
 
* Special event
Konzert HORA’BAND

Sonntag, 21. Oktober 2018, 18.30 Uhr
 
Reservation
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF

Sonntag, 21. Oktober 2018, 18.30 Uhr

HORA’BAND

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HORA’BAND
Konzert
 
Diese Combo scheint ihr eigenes Universum zu bewohnen. Wenn sie spielen, entsteht die wunderbarste Musik, die man sich vorstellen kann. Sie lebt von feierlichen Klängen, telepathischen Interaktionen, authentischen Emotionen und Atmosphären.
 
Denise Wick Ross hat eine einzigartige Stimme, so individuell,
wie man ihr im Pop kaum mehr begegnet. Mit Gesängen, Gitarren, Wurlitzer-Orgel, Schlagzeug, Shruti- Box, Melodika und Glockenspiel fabrizieren die HORAs ihren Sound.
 
Die Melodien sind zart, die Formen fragil, die Energien brachial, die Ergebnisse überzeugend kompakt. Ein Konzert dieser Band wird unsere Vorstellung von Musik neu  aufdatieren. Die Hora’Band hat eine Leichtigkeit des Seins, die kaum zu fassen – und daher auch schwierig zu beschreiben ist. Es ist eine spintisierende, leicht irre und anregende Herzensmusik –  schlichter, nicht krachender Rock`n`Roll mit höchstem Coolness-Faktor.
(Presseartikel Stanser Musiktage 2017)
 
 
Sonntag, 21. Oktober 2018, 18.30 Uhr
 
Special event innerhalb der Ausstellung «Eigenwillig» der Martin Stiftung Erlenbach
 
Lineup
Denise Wick Ross, Gesang und Mandoline
Enrico Rizzi, Dobro-Gitarre und Banjo
Lukas Selinger, Schlagzeug und Glockenspiel
Vree Ritzmann, Gesang, Wurlitzer
Roli Strobel, Gesang, elektrische Gitarre
 
Kasse
Eintritt Fr. 25.– (Einheitspreis)
 
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF

30. November bis 2. Dezember 2018

Market-Place

kulturschiene Innenansicht
 
 
Market-Place
Sinnvoll schenken!
 
Wie jedes Jahr öffnet die Kulturschiene ihre Tore für den vorweihnachtlichen Market-Place.
 
Kunst und Kunsthandwerk haben darin ebenso ihren Platz wie ausgesuchte, handgefertigte Geschenkartikel, bis hin zu den vielfältigen Produkten zugunsten von Kinderhilfswerken in der Schweiz, Sri Lanka, Syrien, Malawi u.a.
 
Es sind durchwegs Geschenke, die doppelt Freude bereiten, weil der Erlös voll und ganz für Hilfswerke und Institutionen bestimmt ist, die sich für sozial schwächere Menschen engagieren.
 
 
30. November bis 2. Dezember 2018
 
Öffnungszeiten
Freitag bis Sonntag, jeweils 14 – 19 Uhr
 
» Einladungskarte als PDF

JAHRESPROGRAMM

JAHRESPROGRAMM

Jahresprogramm 2018
als PDF (ca. 1MB)


FREUNDE GESUCHT



Ich möchte die Aktivitäten der kulturschiene unterstützen.
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als PDF (ca.2,5MB)


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Jahresprogramm 2016
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als PDF (1,5MB)


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Jahresprogramm
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EHRENPATRONAT
Diese Persönlichkeiten unterstützen die Aktivitäten und die Arbeit der kulturschiene ideell:

ARMIN BRUNNER, Musiker, Dr. h.c., Zollikon

IRÈNE DOLMETSCH-LAMPRECHT, Zürich

ERWIN KOLLER, Publizist, Dr. theol., Uster

ROLF LYSSY, Regisseur, Zürich

FRANZ SCHUMACHER, Rechtsanwalt, Herrliberg

BEATRICE WAEGER HAYOZ, Meilen

 

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