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Samstag, 31. August 2019, 20 Uhr

Geheimnis Chopin
‹Das Klavier ist mein zweites Ich!›

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Ein musikalischer Essay von Armin Brunner
 
‹Das Publikum schüchtert mich ein, sein Atem erstickt, seine neugierigen Blicke lähmen mich, ich verstumme vor den fremden Gesichtern … das Klavier ist mein zweites Ich!›, sagte Frédéric Chopin von sich.
Die grossen Säle meidet er, die kleinen Privatzirkel sind ihm lieber. Dass er von Zar Nikolaus II. ins ferne Russland eingeladen wird, um dort dieRolle eines kaiserlichen Hofpianisten zu übernehmen, empört ihn. Er lässt ausrichten, dass er in Gedanken immer bei den kämpfenden Polengewesen sei und sich den Sieg der Revolution von Herzen erfleht hätte.
Der kluge Robert Schumann erkennt mit scharfem Blick die starke, kraftvolle polnische Nationalität der Chopin’schen Musik. ‹So kunstvoll Chopins Musik ist, so nobel und graziös, schwärmerisch und sinnesfein … in ihr ist ein gefährliches politisches Dynamit versteckt. Denn wüsste der gewaltige selbstherrschende Zar im Norden, dass ihm in Chopins Werken ein gefährlicher Feind droht, er würde die Musik verbieten. Chopins Werke sind unter Blumen eingesenkte Kanonen.›
Armin Brunners Essay befasst sich natürlich auch mit dem Urteil der Zeitgenossen, setzt sich auseinander mit Begriffen wie ‹Salonmusik›, ‹Polnische Folklore›, aber auch mit den Klischees wie ‹der schwindsüchtige Chopin, der verhätschelte Liebling, das Opfer seiner Liebe› u.a.m.
 
Samstag, 31. August 2019, 20 Uhr
 
Andrea Wiesli, Klavier
Graziella Rossi, Sprecherin
Helmut Vogel, Sprecher
Abendkasse, Bar ab 19 Uhr
Eintritt Fr. 35.–, AHV, Schüler Fr. 30.–
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF

Freitag, 6. September 2019, 20 Uhr

Bruno Spoerri

Selbstportrait eines Musikhandwerkers

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Bruno Spoerri
Selbstportrait eines Musikhandwerkers
 
‹Ich bin nicht Strawinsky, nicht Bartok, bin kein Armin Schibler und kein Heinz Holliger – ich bin ein Musik-Handwerker – vielleicht ein vielseitiger Handwerker, aber ich bin kein Tonschöpfer, der überragende und zeitlose Kunstwerke schafft.
Wenn ich über mein Leben und Wirken berichten will, dann muss ich von meiner täglichen Arbeit ausgehen, von einem ganz banalen Musikhandwerk, um eine Familie zu erhalten.
Handwerker: Damit meine ich, dass ein Schreiner fähig sein muss, einen Stuhl herzustellen, auf dem man sitzen kann ­­und der nicht gleich zusammenkracht, wenn man ihn benützt. Wenn der Schreiner ­einen besonders kreativen Tag hat, wird der Stuhl schön, vielleicht sogar ein originelles Werk – dann wird er Kunst. Aber wichtig ist zuerst: Er muss seinen Zweck erfüllen.
So ist es auch mit meiner Musik: Sie muss meistens einen Zweck erfüllen, ich muss damit eine Aufgabe lösen – sei es bei einem Film, einem Werbespot, einem Arrangement für Sänger etc. Ich bekenne offen, dass ich Mühe habe, eine Arbeit durchzustehen und abzuschliessen, wenn kein Termindruck besteht.›
(Bruno Spoerri)
 
Freitag, 6. September 2019, 20 Uhr
 
Bruno Spoerri, Saxophon
Roger Girod, Klavier
Dominique Girod, Bass
Armin Brunner, Konzept, Text
Liliana Heimberg, Sprecherin
Ernst Süss, Sprecher
Abendkasse, Bar ab 19 Uhr
Eintritt Fr. 35.–, AHV, Schüler Fr. 30.–
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
» Einladungskarte als PDF

12. – 21. September 2019

Stille Welten

Fernanda Steiner-Pulimeno

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Stille Welten
Fernanda Steiner-Pulimeno
 
Fernanda Steiner-Pulimeno (*1964), lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Bildsprache und ihre Techniken eignete sie sich weitgehend autodidaktisch, aber auch in Weiterbildungskursen z.B. an der Zürcher Hochschule der Künste an. Sie malt in Öl auf Leinwand. Ihre ­Arbeiten sind regelmässig in Einzel- ­­ und Gruppenausstellungen zu sehen.
Raum – Leere:
Bilder mit viel leerem Raum haben in der Bildkomposition ­der Künstlerin eine entscheidende Bedeutung. ­Oft steht im Bild nur ein einzelnes, meist unspektakuläres Objekt. Dieses Objekt erhält durch den umgebenden Raum seine Symbolkraft. Die Leere als gestalterisches Element bedeutet, das Bild auf das Wesentliche zu reduzieren.
Stille Welten:
Lärm und Informationsflut sind im täglichen Leben allgegenwärtig und lassen kaum Zeit und Raum, die eigene, innere Welt zu entdecken. Dieser Tendenz folgt Fernanda Steiner-Pulimeno nicht. Ruhe und Stille nehmen in ihrem Schaffen einen hohen Stellenwert ein.
Dunkelheit – Licht:
Obwohl viele Bilder in dunklen Farben gehalten sind, spielt das Licht stets eine entscheidende Rolle. Um dessen Wert und Schönheit zu erkennen, ist eine Auseinandersetzung mit der Dunkelheit notwendig. Licht verlangt nach Dunkelheit, Dunkelheit verlangt nach Licht.
 
12. – 21. September 2019
 
Vernissage
Donnerstag, 12. Sept 2019
17 – 20 Uhr
Einführung Kristina Piwecki, 18 Uhr
Künstlerapéro
Sonntag, 15. Sept 2019
14 – 17 Uhr
Finissage
Samstag, 21. Sept. 2019
14 – 17 Uhr
Öffnungszeiten
Donnerstag, 15 – 18 Uhr
Freitag, 15 – 18 Uhr
Samstag, 14 – 17 Uhr
Sonntag, 14 – 17 Uhr
oder nach Vereinbarung
 
» Einladungskarte als PDF
 
Webseite www.steinerpulimeno.ch

Sonntag, 22. September 2019, 17 Uhr

Auf dem Karussell der Töne

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Auf dem Karussell der Töne
oder ‹Das Wahre, Schöne, Edle und Gute im stimmungsvollen Güterschuppen›
 
Eine Klangchronik von Armin Brunner
 
‹Eine Zumutung, diese rücksichtslosen ­Schnellbahnen rechts und der motor­isierte Schwerverkehr links der kulturschiene, die verständnislos in das zarteste Pianissimo einer Mozart-Sonate hineinbrausen … eine Zumutung und Demütigung für das verwöhnte Ohr!›
So sprachen die einen …
und kamen nicht wieder.
‹Alles dummes Zeug›, sagten die andern, ‹die Umwelt und ihre handfesten Geräusche gehören zum Leben, gehören daher auch zur Kunst, sie gehören zu einem lebendigen Musikleben.›
Abgesehen davon, dass Bahn und Bus inzwischen ein bisschen leiser geworden sind – diese vorbeiflitzenden Züge vermögen der einen und anderen Musik von Bach, Liszt oder Rachmaninow ein ausgesuchtes zusätzliches Klang­kolorit, ein exotisches Tremolo zu verleihen...
 
Sonntag, 22. September 2019, 17 Uhr
 
Andrea Wiesli, Klavier
Noëlle Grüebler, Violine
Graziella Rossi, Sprecherin
Helmut Vogel, Sprecher
Türöffnung, Bar ab 16 Uhr
Eintritt Fr. 35.–, AHV, Schüler Fr. 30.–
Vorverkauf
post@kulturschiene.ch oder Tel. 044 391 88 42
 
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Jahresprogramm 2019
als PDF (ca. 1MB)


FREUNDE GESUCHT



Ich möchte die Aktivitäten der kulturschiene unterstützen.
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GOENNER 2019
Mit der freundlichen Unterstützung von:

AVINA STIFTUNG
Feldner Druck AG
Gemeinde Herrliberg
Gemeinde Meilen
Gemeinde Küsnacht
Kanton Zürich
Migros Kulturprozent
Schweizerische Interpretenstiftung
René Schweri
Verein Freunde der kulturschiene


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EHRENPATRONAT
Diese Persönlichkeiten unterstützen die Aktivitäten und die Arbeit der kulturschiene ideell:

ARMIN BRUNNER, Musiker, Dr. h.c., Zollikon

IRÈNE DOLMETSCH-LAMPRECHT, Zürich

ERWIN KOLLER, Publizist, Dr. theol., Uster

ROLF LYSSY, Regisseur, Zürich

FRANZ SCHUMACHER, Rechtsanwalt, Herrliberg

BEATRICE WAEGER HAYOZ, Meilen
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